Das Erlebnis Okavango

Schon an der Quelle verirrt er sich in der Richtung. Welch ein Glück, denn aus dem Hochland von Bié nimmt er den Weg in das wüstenhafte Landesinnere.

400 Kilometer lang bildet er die Grenze zwischen Angola und Namibia, beschert dem Caprivizipfel die spektakulären Popafälle und wird zum generösen Lebensspender des größten und tierreichsten Feuchtgebietes Afrikas, bevor er im roten Sand der Kalahari sein Leben aushaucht. Versickert zu Nichts, nach 1.700 Kilometern grandioser Flusskarriere.

An seinem Südufer, nicht weit von Rundu, fließt der Okavango in unbeschreiblicher Idylle unmittelbar an den Bungalows unserer Hakusembe River Lodge vorbei. Das heißt, eigentlich fließt er nicht, für einen Augenblick scheint er still zu stehen, als hätte er mit seinem spiegelglatten, königsblauen Wasser ausschließlich für uns diesen Weg genommen. Wer ihm folgt, landet unweigerlich in den spektakulären Sumpflandschaften seines Deltas. Zwischen unendlichen Papyrusfeldern, knorrigen Leberwurstbäumen und 1.300 weiteren Pflanzenarten. Bei Hippos, Krokodilen, Wasserböcken, Sitatungas, Büffeln, Gnus - zusammen 122 Säugetierarten, 71 Fischarten, 33 Amphibienarten, 64 Reptilienarten und 444 Vogelarten. Und die Victoriafälle liegen ebenfalls gleich um die Ecke. Sie wissen schon: Das Weltnaturerbe, wo sich Unmengen des Sambesi-Wassers mit höllischem Getöse in die Tiefe stürzen. 10 Millionen Liter. Pro Sekunde, wohlgemerkt.

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